Häusliche Krankenpflege | Grundpflege | Behandlungspflege

Krankenpflege allgemein

Die Gesundheits- und Krankenpflege als Beruf umfasst die eigenverantwortliche Versorgung und Betreuung, allein oder in Kooperation mit anderen Berufsangehörigen, von Menschen aller Altersgruppen, von Familien oder Lebensgemeinschaften, sowie von Gruppen und sozialen Gemeinschaften, ob krank oder gesund, in allen Lebenssituationen. Pflege schließt die Förderung der Gesundheit, Verhütung von Krankheiten und die Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und sterbender Menschen ein.

Weitere Schlüsselaufgaben der Pflege sind Wahrnehmung der Interessen und Bedürfnisse, Förderung einer sicheren Umgebung, Forschung, Mitwirkung in der Gestaltung der Gesundheitspolitik sowie im Management des Gesundheitswesens und in der Bildung. Eine neue Wertepriorität führte zur Erweiterung des Begriffs Krankenpflege zur Gesundheits- und Krankenpflege. In Deutschland und Österreich mit der neuen Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger.

Häusliche Krankenpflege

Die Fachkrankenpflege daheim nennt man "häusliche Krankenpflege".

Inhalte der häuslichen Krankenpflege sind

  • Leistungen der Grundpflege
  • Leistungen der Behandlungspflege
  • ...

Einstieg häusliche Krankenpflege

Grundpflege

Zur Grundpflege zählen Leistungen, die für den Kranken zur Aufrechterhaltung seiner Grundbedürfnisse gehören, soweit dies für das Behandlungsziel erforderlich ist und seine krankheitsbedingten Einschränkungen ersetzen oder ergänzen. Grundpflege kann nur in Verbindung mit Behandlungspflege verordnet werden, wenn nicht bereits eine Pflegeeinstufung beantragt wurde oder vorhanden ist.

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Allgemein

Die Behandlungspflege umfasst ärztlich verordne­te Maßnahmen der Krankenbehandlung. Hierzu gehören ausschließlich medizinische Leistungen, die nicht vom behandelnden Arzt selbst erbracht werden. Dadurch wird sichergestellt, das Therapieziel zu erreichen.

Ablauf

Dazu stellt der Hausarzt eine „Verordnung häuslicher Krankenpflege“ aus. Wir kümmern uns um das Ausfüllen und reichen die Verordnung bei der Krankenkasse ein. Dazu brauchen wir lediglich Ihre Unterschrift, mit der Sie der Kasse bestätigen, dass die Leistung nicht von Ihnen selbst oder jemand anderem im Haushalt durchgeführt werden kann.

Bild VS

Leistungen

Grundsätzlich beinhalten die einzelnen Leistungen die Vorbereitung, Durchführung und Nachberei­tung der Maßnahme. Sie umfassen unter anderem:

  • Richten und kontrolliertes Verabreichen von Medikamenten
  • Insulin- und andere Injektionen
  • Anlegen/Ausziehen von Stützstrümpfen
  • Beine wickeln
  • Wundversorgung, Verbände anlegen, Dekubi­tusbehandlung
  • Legen und Wechseln eines Blasendauerkathe­ters
  • Einläufe, Trachealkanülenwechsel
  • Überwachung und Kon­trolle von Vitalwerten

Genehmigungen

Die Krankenkassen versuchen mit großem Eifer, Leistungsmissbrauch zu verhindern, und kontrollieren deshalb sehr gründlich. Formfehler, unvollständige Diagnosen oder sonstige Gründe können dazu führen, dass eine Verordnung nicht genehmigt wird. Wir als Pflegedienst dürfen dann keinen Einspruch erheben und werden auch nicht über die Gründe informiert. Diese erfahren nur Sie als Versicherter. Wir unterstützen Sie aber gerne bei einem Einspruch, in den allermeisten Fällen muss nur etwas nachgereicht oder nachgetragen werden.

Abrechnung

Wir rechnen jeden vollen Monat direkt mit der Krankenkasse ab. Für die Behandlungspflege an sich stellen wir Ihnen keine Rechnung, allerdings wird die Krankenkasse für den ersten Monat im Jahr einen symbolischen Eigenanteil berechnen.

Organisation

Als Dienstleister besorgen wir sehr gerne Folgeverordnungen, Medikamente oder Rezepte für Sie. Wir kümmern uns um die Abwicklung und auf Wunsch auch um dazugehörige Hilfsmittel wie Wochenboxen oder  Verbrauchsmaterial wie Verbände. Ebenso gern erbringen wir Zusatzleistungen, beispielsweise das Öffnen von Rollläden oder das Mitbringen der Zeitung.

Die Rechnung dafür können Sie, falls Sie einen Pflegegrad haben, beispielsweise über das Entlastungsbudget (§45 SGB XI) oder die Verhinderungspflege (§39 SGB XI) einreichen oder uns mit Abtretungserklärung dazu ermächtigen, das direkt bei der Kasse abzurechnen.

Ablauf der häuslichen Krankenpflege

Ist jemand erkrankt, so wendet er sich zuerst an seinen Hausarzt. Dieser entscheidet, ob eine medizinische Notwendigkeit besteht, die Person durch häusliche Krankenpflege für eine bestimmte Zeit zu versorgen. Entweder „statt Krankenhausbehandlung“ oder „zur Sicherung der ambulanten ärztlichen Behandlung“.

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Hauswirtschaftliche Hilfe

Die hauswirtschaftliche Versorgung zur Vermeidung einer aus medizinischen Gründen notwendigen Krankenhausbehandlung (§37(1) SGB V) gehört zur häuslichen Krankenpflege, soweit diese zur Versorgung des Kranken unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes notwendig ist, um diesem ein Verbleiben in seinem Haushalt zu ermöglichen.

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 Leitstelle Pflegeservice Habura

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Alte Kreisstraße 40
76149 Karlsruhe (Neureut)

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